Monet und der Tod auf der Insel: Ein Fall für Lasse Larsson. Usedom-Krimi

George Tenner

Language: German

Published: Jun 19, 2015

Seitenzahl: 354
Wörter: 77467

Description:

Kurzbeschreibung

Bei dem Umsatz, der mit illegaler Kunst & Kunstfälschungen gemacht wird, ist auch der Tod ein ständiger Begleiter.
Real in diesem 6. Fall der Ermittlergruppe um Lasse Larsson sind leider der Tod eines Kindes am Strand von Bansin und die tagelangen Suchen nach seinen sterblichen Überresten.
Auch die hier genannten Institutionen wie der russische Geheimdienst FSB, der Schweizer Dienst DAP, die NSA der USA und der deutsche Inlandgeheimdienst BKA sind existierend. Ihr Kampf gegen die organisierte Kriminalität, den Handel mit gestohlener oder gefälschter Kunst, ist Realität.
Jährlich werden 2,5 Milliarden Euro auf dem illegalen Kunstmarkt allein in Deutschland umgesetzt. Da lohnt sich das Ermitteln. Baden-Württemberg nimmt eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Kunstkriminalität ein und besitzt seit den 1990er Jahren eine Lehrmittelsammlung aus 1300 gefälschten Objekten. Auch Bilder des Bodensee-Fälschers Rüdiger Faller, der als Spezialist der Bilder von Otto Dix und anderen bekannten Expressionisten gilt, sind unter den bekanntesten deutschen Fälschungen gelistet. Die Palette der Fälscher-Techniken ist dabei so breit wie die der Farben, welche die Maler auf ihren Bildern verwenden.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Tenner wurde 1939 in der Nähe von Dresden geboren. Aus einem Künstlerhaushalt stammend, machte er schon früh die Bekanntschaft herausragender Autoren wie Johannes Tralow oder Bruno Frei, die ihn beeinflussten. 1964 wurde er wegen des Versuches, die DDR illegal zu verlassen, inhaftiert. Er lernte die Praktiken des Staatssicherheitsdienstes kennen, in dessen Untersuchungsgefängnis in Frankfurt/Oder er – bis zu seiner Überstellung in das Straflager Rüdersdorf – acht Monate zubrachte. Aus der Haft entlassen, bereitete Tenner erneut seine Flucht vor. 1966 überwand er in einem Schlauchboot den „Eisernen Vorhang“. Seitdem recherchiert er eingehend über die verschiedenen Geheimdienste in Ost und West und veröffentlichte 1982 seinen ersten Roman. Fast 25 Jahre war er als freier Journalist und Redakteur bei verschiedenen Zeitungsverlagen tätig. Obwohl noch immer ausgewiesener Journalist, lebt Tenner zurückgezogen am Rande Berlins und arbeitet ausschließlich als Romanautor.