»Vieles bleibt unausgesprochen in diesem Roman – die daraus resultierende Unsicherheit erzeugt eine Spannung, die das Buch von Anfang bis Ende durchzieht. Hartwells düstere Beschreibungen Prags und der Romanfiguren lassen den Leser gebannt die Seiten umblättern.«, Börsenblatt, 11.06.2015
»Verkopfte Germanistenromane sind Katharina Hartwells Sache nicht. In ihrem ersten Roman 'Das fremde Meer' experimentierte sie mit Märchen und Fantasy, ihr zweites Buch ist ein veritabler Gruselroman.«, KREUZER, Katharina Bendixen, 01.09.2015
»Beeindruckt hat mich diesmal Katharina Hartwell, die mit ihrer poetischen Sprache das mysteriöse psychologische Verwirrspiel 'Der Dieb in der Nacht' zu einer ganz besonderen Entdeckung für mich gemacht hat.«, BuchMarkt, Jörn Meyer, 01.09.2015
»Das Prag des Golem taugt auch im 21. Jahrhundert als Ort für ziemlich unheimliche Gespenstergeschichten.«, Deutschlandradio Kultur "Frühkritik", Kolja Mensing, 17.08.2015
Kurzbeschreibung
Zehn Jahre nach dessen rätselhaftem Verschwinden sitzt Paul plötzlich in einer Prager Kellerbar Felix gegenüber. Oder ist er es doch nicht? Im einen Moment ist sich Paul sicher, seinen alten Freund vor sich zu haben, im nächsten sieht er ihm nicht einmal richtig ähnlich. Im Laufe der Zeit war aus Ratlosigkeit und Verzweiflung eine große Traurigkeit und Verunsicherung erwachsen, und auch jetzt zweifelt Paul: an diesem Mann, der sich Ira Blixen nennt, sich bewegt wie Felix, ihn anschaut wie Felix und ein Muttermal an der gleichen Stelle am Handgelenk hat - und an seinem eigenen Verstand. Dass der Mann vor Jahren bewusstlos aus dem Fluss gezogen wurde und keine Erinnerung an seine ersten 20 Lebensjahre besitzt, befeuert Pauls Hoffnung. Es entwickelt sich ein Vexierspiel um Verlust, Identität und Sehnsucht, um Angst, Definitionen von Wirklichkeit und die Frage, wie sich über die Leerstelle sprechen lässt, die das Verschwinden eines Menschen in die Leben seiner Nächsten sprengt.
Description:
Pressestimmen
»Vieles bleibt unausgesprochen in diesem Roman – die daraus resultierende Unsicherheit erzeugt eine Spannung, die das Buch von Anfang bis Ende durchzieht. Hartwells düstere Beschreibungen Prags und der Romanfiguren lassen den Leser gebannt die Seiten umblättern.«, Börsenblatt, 11.06.2015
»Verkopfte Germanistenromane sind Katharina Hartwells Sache nicht. In ihrem ersten Roman 'Das fremde Meer' experimentierte sie mit Märchen und Fantasy, ihr zweites Buch ist ein veritabler Gruselroman.«, KREUZER, Katharina Bendixen, 01.09.2015
»Beeindruckt hat mich diesmal Katharina Hartwell, die mit ihrer poetischen Sprache das mysteriöse psychologische Verwirrspiel 'Der Dieb in der Nacht' zu einer ganz besonderen Entdeckung für mich gemacht hat.«, BuchMarkt, Jörn Meyer, 01.09.2015
»Das Prag des Golem taugt auch im 21. Jahrhundert als Ort für ziemlich unheimliche Gespenstergeschichten.«, Deutschlandradio Kultur "Frühkritik", Kolja Mensing, 17.08.2015
Kurzbeschreibung
Zehn Jahre nach dessen rätselhaftem Verschwinden sitzt Paul plötzlich in einer Prager Kellerbar Felix gegenüber. Oder ist er es doch nicht? Im einen Moment ist sich Paul sicher, seinen alten Freund vor sich zu haben, im nächsten sieht er ihm nicht einmal richtig ähnlich.
Im Laufe der Zeit war aus Ratlosigkeit und Verzweiflung eine große Traurigkeit und Verunsicherung erwachsen, und auch jetzt zweifelt Paul: an diesem Mann, der sich Ira Blixen nennt, sich bewegt wie Felix, ihn anschaut wie Felix und ein Muttermal an der gleichen Stelle am Handgelenk hat - und an seinem eigenen Verstand. Dass der Mann vor Jahren bewusstlos aus dem Fluss gezogen wurde und keine Erinnerung an seine ersten 20 Lebensjahre besitzt, befeuert Pauls Hoffnung.
Es entwickelt sich ein Vexierspiel um Verlust, Identität und Sehnsucht, um Angst, Definitionen von Wirklichkeit und die Frage, wie sich über die Leerstelle sprechen lässt, die das Verschwinden eines Menschen in die Leben seiner Nächsten sprengt.