Erotischer Todescocktail auf Sylt

Carlos Cunt

Language: German

Published: Apr 26, 2015

Seitenzahl: 248
Wörter: 57868

Description:

Er reichte ihr den Pappteller mit der Bratwurst, sie gab ihm das tödliche Getränk in die Hand. Vereinzelte, dicke Regentropfen flogen vom zunehmenden Wind durch die Menge der feiernden Biikebesucher. Vor zwei Stunden lagen sie noch im Bett und hatten sich intensiv geliebt. Nun biß sie in die senfgetränkte Bratwurst. „Schmeckt. Und warm genug ist sie auch noch." „Na denn mal Prost", freute er sich, rückte ein wenig näher an seine Geliebte, küßte ihre kalte Wange. Der Regen wurde ein wenig stärker, aber die knisternden Flammen der lodernden Biike erwärmte seine Zuschauer. Sie und er aßen und tranken schweigend, schauten in die Glut. Seine Haut fühlte sich plötzlich kalt und feucht an, obwohl er dicke Kleidung zum Schutz vor der ungemütlichen, winterlichen Kälte trug. Zum Regen gesellten sich einige kleine Schneeflocken, es wurde ungemütlicher. Er spürte sein Herz rasen, bekam Schweißausbrüche. „Du siehst nicht gut aus", stellte sie fest und machte eine besorgte Mine, „ich muß aber einmal kurz auf den Ort für die kleine Prinzessin verschwinden, bin gleich wieder bei dir." Sie eilte über einen tiefsandigen Dünendurchgang einem kleinen Lokal entgegen, er röchelte, rutschte vom Heuballen, fiel auf den feuchten Sand des Strandes und starb. Der „Sylter Bote" vom 22. Februar 1987 vermeldete den Tod mit wenigen Zeilen auf Seite drei. Sören Hecht fing an, in diesem Erotik-Thriller zu ermitteln...

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Kurzbeschreibung

Er reichte ihr den Pappteller mit der Bratwurst, sie gab ihm das tödliche Getränk in die Hand. Vereinzelte, dicke Regentropfen flogen vom zunehmenden Wind durch die Menge der feiernden Biikebesucher. Vor zwei Stunden lagen sie noch im Bett und hatten sich intensiv geliebt. Nun biß sie in die senfgetränkte Bratwurst. „Schmeckt. Und warm genug ist sie auch noch." „Na denn mal Prost", freute er sich, rückte ein wenig näher an seine Geliebte, küßte ihre kalte Wange. Der Regen wurde ein wenig stärker, aber die knisternden Flammen der lodernden Biike erwärmte seine Zuschauer. Sie und er aßen und tranken schweigend, schauten in die Glut. Seine Haut fühlte sich plötzlich kalt und feucht an, obwohl er dicke Kleidung zum Schutz vor der ungemütlichen, winterlichen Kälte trug. Zum Regen gesellten sich einige kleine Schneeflocken, es wurde ungemütlicher. Er spürte sein Herz rasen, bekam Schweißausbrüche. „Du siehst nicht gut aus", stellte sie fest und machte eine besorgte Mine, „ich muß aber einmal kurz auf den Ort für die kleine Prinzessin verschwinden, bin gleich wieder bei dir." Sie eilte über einen tiefsandigen Dünendurchgang einem kleinen Lokal entgegen, er röchelte, rutschte vom Heuballen, fiel auf den feuchten Sand des Strandes und starb. Der „Sylter Bote" vom 22. Februar 1987 vermeldete den Tod mit wenigen Zeilen auf Seite drei. Sören Hecht fing an, in diesem Erotik-Thriller zu ermitteln...