Die silbernen Sporen

Nana la Chatte

Book 1 of Der Raubritter

Language: German

Published: Jul 5, 2014

Seitenzahl: 278
Wörter: 74887

Description:

Sonderpreis nur für kurze Zeit

„Der Raubritter“ ist eine abgeschlossene Trilogie.

Vorab ein Hinweis: In diesem Roman wird die im Mittelalter rechtlich verankerte Unterwerfung der Frau unter die Vormundschaft des Mannes nicht beschönigt. Der Mann hat das Sagen, die Frau ist zum Gehorsam verpflichtet, was nicht zwangsläufig zum Unglücklichsein führt. Das schlägt sich in dieser Geschichte auch in den deftigen, manchmal gewalttätigen aber fast immer lustvollen erotischen Szenen nieder. Die Frauen in diesem Roman lieben ihren „Ritter Handfest & Gefährlich“, der für sie jedes Abenteuer auf sich nimmt. Und manche zärtliche Handgreiflichkeit wird auch einfach mit Humor genommen. Üble Vergewaltiger und bösartige Charaktere erleiden ihre gerechte Strafe. Übrigens: Auch Prinz Eisenherz hat seiner Aleta mal den Hintern versohlt – und sie hat’s ihm nicht übel genommen. Wer diese Art der Erotik ablehnt, dem empfiehlt die Autorin, das Buch gar nicht erst zu lesen.

Zum Inhalt von Band I: Mittelalter. 12. Jahrhundert. Der junge Max Heinrich will unbedingt ein Ritter werden. Die Lehrjahre auf der Burg sind hart. Doch er hat einen mächtigen Beschützer, denn er ist dazu ausersehen, ein ketzerisches Geheimnis vor der mächtigen Inquisition zu retten. Gemeinsam mit seinem Freund Ottfried besteht er während seiner Ausbildung zahlreiche Abenteuer. Kaum haben die jungen Männer sich die Silbernen Sporen als Knappen verdient, da müssen sie sich auch schon im unbarmherzigen Kampf bewähren: Gegen eine üble Bande, deren Anführer vor ein nächtliches Femegericht gestellt werden soll. Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod.

Leseprobe:

Eben stürmte der Graf, die lange Saufeder im Anschlag, in eine tiefe Senke, und Max Heinrich erblickte ihn erst wieder, als er den Rand der Böschung erreicht hatte. Er zügelte Fuchs und sah den Grafen, wie dieser sein Pferd den ziemlich steilen Abhang hinunter trieb. Das kann nicht gut gehen, dachte er noch, und im gleichen Augenblick war das Unglück auch schon geschehen. Auf dem letzten Klafter, bevor es den Grund der Senke erreichte, rutschte das schwere Pferd aus, scheute und warf den Grafen ab. Der hatte keine Chance, den Sturz zu mildern und krachte wie von einem Katapult geschleudert auf den harten Boden. Die Saufeder war ihm bei dem harten Sturz entglitten und hatte sich irgendwo unerreichbar in einem Gebüsch verfangen.
Genau in diesem Moment sprang unten der Keiler aus dem Gebüsch, und hinter ihm her jagte ein Windhund. Der Hund war schnell wie der Blitz. Er erreichte den Keiler, packte ihn beim Ohr und zerrte schmerzhaft daran. Das gestellte Tier ließ ein wütendes Grunzen hören, das sich gleich darauf zu einem bedrohlichen Kreischen steigerte.
Max Heinrich sprang ab und kletterte so rasch wie möglich über Dornen und Gestrüpp den Steilhang hinunter, halb springend, halb purzelnd. Auf einem kleinen Steinvorsprung holte er Atem und griff zu seiner Armbrust. Unten stand der Graf, der sich von der Betäubung seines bösen Sturzes zum Glück rasch erholt hatte, auf den Füßen, den Dolch angriffsbereit in der Hand. Doch es sah schlecht für ihn aus. Denn der Keiler, bösartig knurrend ob des Schmerzes an seinem Ohr und voller Wut über seinen Angreifer, schlug blitzschnell mit seinen Hauern nach dem Windhund und schlitzte ihm die Seite auf. Er packte das verletzte, im Todeskampf erbärmlich winselnde Tier grimmig mit seinen furchtbaren Hauern und schleuderte es gegen einen Baumstamm, als ob es ein Kaninchen wäre, so dass der Schädel zerschmettert wurde und die Eingeweide heraus trat.
Mit einer Geschwindigkeit, die atemberaubend war, stürzte der Keiler sich nun in rasender Wut auf das nächste Hindernis, das ihm den Fluchtweg versperrte – den Grafen. Der stand wie versteinert, den Dolch mit der Hand umklammert, beherrscht von dem einzigen Gedanken, die Bestie abzuwehren. Zu spät!

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Kurzbeschreibung

Sonderpreis nur für kurze Zeit

„Der Raubritter“ ist eine abgeschlossene Trilogie.

Vorab ein Hinweis: In diesem Roman wird die im Mittelalter rechtlich verankerte Unterwerfung der Frau unter die Vormundschaft des Mannes nicht beschönigt. Der Mann hat das Sagen, die Frau ist zum Gehorsam verpflichtet, was nicht zwangsläufig zum Unglücklichsein führt. Das schlägt sich in dieser Geschichte auch in den deftigen, manchmal gewalttätigen aber fast immer lustvollen erotischen Szenen nieder. Die Frauen in diesem Roman lieben ihren „Ritter Handfest & Gefährlich“, der für sie jedes Abenteuer auf sich nimmt. Und manche zärtliche Handgreiflichkeit wird auch einfach mit Humor genommen. Üble Vergewaltiger und bösartige Charaktere erleiden ihre gerechte Strafe. Übrigens: Auch Prinz Eisenherz hat seiner Aleta mal den Hintern versohlt – und sie hat’s ihm nicht übel genommen. Wer diese Art der Erotik ablehnt, dem empfiehlt die Autorin, das Buch gar nicht erst zu lesen.

Zum Inhalt von Band I: Mittelalter. 12. Jahrhundert. Der junge Max Heinrich will unbedingt ein Ritter werden. Die Lehrjahre auf der Burg sind hart. Doch er hat einen mächtigen Beschützer, denn er ist dazu ausersehen, ein ketzerisches Geheimnis vor der mächtigen Inquisition zu retten. Gemeinsam mit seinem Freund Ottfried besteht er während seiner Ausbildung zahlreiche Abenteuer. Kaum haben die jungen Männer sich die Silbernen Sporen als Knappen verdient, da müssen sie sich auch schon im unbarmherzigen Kampf bewähren: Gegen eine üble Bande, deren Anführer vor ein nächtliches Femegericht gestellt werden soll. Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod.

Leseprobe:

Eben stürmte der Graf, die lange Saufeder im Anschlag, in eine tiefe Senke, und Max Heinrich erblickte ihn erst wieder, als er den Rand der Böschung erreicht hatte. Er zügelte Fuchs und sah den Grafen, wie dieser sein Pferd den ziemlich steilen Abhang hinunter trieb. Das kann nicht gut gehen, dachte er noch, und im gleichen Augenblick war das Unglück auch schon geschehen. Auf dem letzten Klafter, bevor es den Grund der Senke erreichte, rutschte das schwere Pferd aus, scheute und warf den Grafen ab. Der hatte keine Chance, den Sturz zu mildern und krachte wie von einem Katapult geschleudert auf den harten Boden. Die Saufeder war ihm bei dem harten Sturz entglitten und hatte sich irgendwo unerreichbar in einem Gebüsch verfangen.
Genau in diesem Moment sprang unten der Keiler aus dem Gebüsch, und hinter ihm her jagte ein Windhund. Der Hund war schnell wie der Blitz. Er erreichte den Keiler, packte ihn beim Ohr und zerrte schmerzhaft daran. Das gestellte Tier ließ ein wütendes Grunzen hören, das sich gleich darauf zu einem bedrohlichen Kreischen steigerte.
Max Heinrich sprang ab und kletterte so rasch wie möglich über Dornen und Gestrüpp den Steilhang hinunter, halb springend, halb purzelnd. Auf einem kleinen Steinvorsprung holte er Atem und griff zu seiner Armbrust. Unten stand der Graf, der sich von der Betäubung seines bösen Sturzes zum Glück rasch erholt hatte, auf den Füßen, den Dolch angriffsbereit in der Hand. Doch es sah schlecht für ihn aus. Denn der Keiler, bösartig knurrend ob des Schmerzes an seinem Ohr und voller Wut über seinen Angreifer, schlug blitzschnell mit seinen Hauern nach dem Windhund und schlitzte ihm die Seite auf. Er packte das verletzte, im Todeskampf erbärmlich winselnde Tier grimmig mit seinen furchtbaren Hauern und schleuderte es gegen einen Baumstamm, als ob es ein Kaninchen wäre, so dass der Schädel zerschmettert wurde und die Eingeweide heraus trat.
Mit einer Geschwindigkeit, die atemberaubend war, stürzte der Keiler sich nun in rasender Wut auf das nächste Hindernis, das ihm den Fluchtweg versperrte – den Grafen. Der stand wie versteinert, den Dolch mit der Hand umklammert, beherrscht von dem einzigen Gedanken, die Bestie abzuwehren. Zu spät!