Während die Glorreichen Sieben die Schulbank drücken, läßt sich im „Hotel zum Kurfürsten" ein ziemlich geheimnisvoller Gast den Zimmerschlüssel geben.
Etwa zur selben Zeit feiern ein paar tausend Kilometer von Bad Rittershude entfernt die Apachen in ihrem Indianer-Reservat von South Dakota ihr traditionelles Walkan-Fest. Tesu, der 15jährige Sohn des Häuptlings Kuguah, muß sich in Wettkämpfen mit den anderen Stammessöhnen und durch eine Mutprobe bewähren, damit er unter die Krieger der Apachen aufgenommen wird. Dabei erwartet der Stamm von ihm besondere Leistungen, weil er ja eines Tages seinen Vater als Häuptling nachfolgen soll. In spannungsvollen Kämpfen gelingt es ihm wirklich, die Erwartungen und sich selbst noch zu übertreffen. Der Kopfschmuck mit der weißen Adlerfeder für den ersten Beweis seines Mutes und seines Könnens aus den Händen des Häuptlingsvaters erfüllen ihn und das ganze Volk mit Stolz und Freude. Doch von einem Tag zum anderen verwandelt sich Tesus Glück in Verwirrung und Trauer. Er soll für eine Zeitlang die Zelte seines Stammes verlassen und dem weißen Beauftragten für indianische Belange in den USA nach Chicago folgen, um auf seine späteren Aufgaben mit ihren modernen Anforderungen besser vorbereitet zu werden. In Chicago angekommen überstürzen sich die Ereignisse. Tesu lernt nicht nur eine amerikanische Großstadt kennen, sondern auch Berlin und schließlich sogar Bad Rittershude, wo ihn die Glorreichen Sieben bereits erwarten und sozusagen als Nummer acht in ihren Kreis aufnehmen. Als es dann auch noch darum geht, einen verdammt kitzligen und spannenden Kriminalfall aufzuklären, ergibt ein Hinweis des Häuptlingssohnes den Schlüssel zur Lösung des bis zum Ende undurchsichtigen und verworrenen Geschehens.
Alfred Weidenmann
Seit seinem „Gepäckschein 666", der inzwischen mehr als eine halbe Million begeisterter Leser gefunden hat und in viele Sprachen übersetzt worden ist, warten seine jungen Leser auf jedes neue Buch. Was Weidenmann erzählt, ist immer „überaus spannend, voller Humor und originell". Dabei schreibt er „nur so", als Hobby, nebenbei. Im Hauptberuf ist Alfred Weidenmann Filmregisseur, inszeniert aber auch für das Fernsehen und für das Theater. Und selbstverständlich schreibt er auch Drehbücher. Er wurde dreimal mit dem Bundesfilmpreis für die beste Regie ausgezeichnet und drehte mehr als 25 Filme (darunter „Canaris", „Die Buddenbroocks", „Die Festung", „Der Schimmelreiter"). Im Fernsehen hat er sich inzwischen durch seine Sonder-Produktionen mit Paula Wessely, Martin Held, Lilli Palmer, Harald Juhnke, „Der Alte" und „Derrick" einen Namen gemacht.
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