Roman meines Lebens in Briefen herausgegeben

Adolph Freiherr V. Knigge

Language: German

Published: Dec 6, 2010

Seitenzahl: 501
Wörter: 141046

Description:

Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Käufer können in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1782 edition. Auszug: ... ist, da ich, mit zerrissenem Herzen meinen Freund in Göttingen verließ. Ich lief nach dem Landgute zu, wo ich meine Cbarlotte noch zu sinden glaubte. Dort wollte ich die Knie ihrer Eltern umfassen; und sie beschwören, uns nicht zu trennend uns nicht das Leben zu nehmen. Aber sie war schon mit ihrer Tante fortgereistt, und nun glaubte ich keine Zeit verliehren zu dürfen, ihr nachzueilen, um sie, wo möglich, den Händen dieses schandlichen Weibes zu cntt Nissen. Der Schulmeister (der einzige Mensch, den ich dort sprach) mußte mir den Weg b« schreiben. Ich fragte von Dorf zu Dorf; Aber schon gegen die Mitte der Reise verlos ich die Spur; Nirgends weiter hatte man die Kutsche gesehen. Man machte mich irre. G4 3«,c4.----Ich verlohr darüber acht Tage. Dadurch aber ließ ich mich nicht abhalten, sondern gieng endlich nach Donnergrund. Doch, als ich ankam, erfuhr ich zu meinem größten Er, staunen, daß die Frau von Donnergrund ak lein, ohne ihre Nichte, angekommen sey. Was war nun zu thun? Traurig und unentschlossen stand ich da im Wirthshause. Es wann preußische Werber mit einigen Reerutcn in demselben Zimmer, und ausser, dem saß noch ein Franzose in der Ecke. Dieser nun näherte sich mir; Er merkte, daß ich in einem unruhigen Gemüthszustande war, und suchte jetzt auf die verbindlichste Art mein Zutrauen zu gewinnen. Das theilnchmende Mitleiden, welches aus den Reden des Fremden hervorzuleuchten schien, nahm mich armen Verlassenen bald » für Man sehe den zweyten Brief in diesem Theil. " Wie der zwölfte Brief dies entwickelt.-----lv5 für ihn ein. Ich erzählte ihm also mein...

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