Es gibt kaum eine Berühmtheit, die nicht vom positiven Einfluss ihrer samtpfötigen Gefährten schwärmt. E.T.A. Hoffmann hat Kater Murr als Erzähler gewählt, um über das Leben zu räsonieren, auch Doris Lessing und Katherine Mansfield haben ihre Liebe zu Katzen in ihren Werken verarbeitet. Schrödinger hat sich einer recht bedauernswerten Katze bedient, um das Wesen der Quantenphysik zu erläutern. Vor allem die Schriftsteller und Schriftstellerinnen sind durch die Anwesenheit eines oder mehrerer schnurrender Fellbündel zu geistigen Höhenflügen inspiriert worden. Oder waren es vielleicht die Katzen selbst, die die Nähe schöpferischer Menschen gesucht haben? Helga Dudman versucht das Geheimnis der Katzen zu ergründen, indem sie die Biografien der Prominenten aus Kunst, Politik und Wissenschaft – und ihrer Katzen – charmant und unterhaltsam nacherzählt.
Helga Dudman wurde 1924 in New York geboren. Sie schrieb Artikel für die ›Vogue‹ und war Werbetexterin in New York und London. Seit 1958 lebt sie als freie Autorin in Israel und schreibt Reportagen für die ›Jerusalem Post‹. Ihr erstes Buch, eine Biografie über Ruth Dayan, wurde auch ins Deutsche übersetzt. Buchveröffentlichungen u. a.: ›Schopenhauers Pudel, Hitchcocks Terrier und 67 andere verkannte Hunde ‹ (1998).
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