»Eine legendäre Biographie, mit der sich Fauser seine Sehnsucht und Bewunderung für Heroen von der Seele schrieb.« (Der Tagesspiegel)
»Es ist ein gutes Zeichen, dass der Alexander Verlag Berlin die Herausgabe der neuen Fauser-Werk-Ausgabe mit diesem Buch beginnt. ... Fauser nannnte es sein poetischstes Prosawerk. Es ist viel mehr als die Biographie einer amerikanischen Ikone, es ist eine blitzende Abhandlung über Künstler, Kunst und Produktion, über den Einzelnen in der Gesellschaft, und es ist ein Aufräumen mit der deutschen Nachkriegsliteratur. Es ist das Portrait von zwei Rebellen, von zwei melancholischen Seelen, die auch in den härtesten Stürmen nie bereit waren, aufzugeben.« (Franz Dobler, SR2 (2002))
»Der versilberte Rebell ist Prosa, ist Fausers Prosa, die Brandos Lebenslauf besetzt hat und ihn als Gedankenstrom durchfließt. ... Fauser ... war gut informiert und stellte den zitierten Quellen immer eine eigene Einschätzung zur Seite. ... Das Buch lebt jedoch von der spürbaren Inspiration, die Fauser durch Brando erfuhr. In ihm fand er einen der Seinen. ... Die innere Zerrissenheit, das »Last Man Standing«, das immer wieder Aufstehen, das sich nicht Korrumpieren lassen, der Versuch, in den Klammern des Zynismus, in die es einen in Hollywood als ernst Meinender treibt, ehrlich und emphatisch zu bleiben.« (Oliver Dresselhaus, Style #69 Booknote)
Kurzbeschreibung
»Es ist ein Buch für Kinogänger, die keine Idole mehr brauchen, sondern einen Hauch von Leidenschaft, von Tapferkeit und Größe. Und manchmal auch den Glanz von Silber. Sicher: ›'n bißchen Tabak und 'ne Tasse Kaffee, was braucht der Mann mehr?‹ sagt Johnny Guitar; wohlan. Aber vielleicht auch hin und wieder, wenn die Nächte länger werden, einen Schnaps mit dem Kaffee, und etwas Silber in die Nächte. … Ich habe in Brando immer einen Rebellen gesehen - eine sicher naive Betrachtungsweise; was ist schon ein Rebell? In einer Welt, in der es von Revolutionären nur so wimmmelt, ist der Rebell der Mann von gestern, der Konservative. Mag sein. Bei soviel Menschen von heute wirkt auch die Erde wie von gestern, und - wie Brando - halte ich es im Zweifelsfall mit der Erde.« Jörg Fauser, 1978
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Pressestimmen
»Eine legendäre Biographie, mit der sich Fauser seine Sehnsucht und Bewunderung für Heroen von der Seele schrieb.« (Der Tagesspiegel)
»Es ist ein gutes Zeichen, dass der Alexander Verlag Berlin die Herausgabe der neuen Fauser-Werk-Ausgabe mit diesem Buch beginnt. ... Fauser nannnte es sein poetischstes Prosawerk. Es ist viel mehr als die Biographie einer amerikanischen Ikone, es ist eine blitzende Abhandlung über Künstler, Kunst und Produktion, über den Einzelnen in der Gesellschaft, und es ist ein Aufräumen mit der deutschen Nachkriegsliteratur. Es ist das Portrait von zwei Rebellen, von zwei melancholischen Seelen, die auch in den härtesten Stürmen nie bereit waren, aufzugeben.« (Franz Dobler, SR2 (2002))
»Der versilberte Rebell ist Prosa, ist Fausers Prosa, die Brandos Lebenslauf besetzt hat und ihn als Gedankenstrom durchfließt. ... Fauser ... war gut informiert und stellte den zitierten Quellen immer eine eigene Einschätzung zur Seite. ... Das Buch lebt jedoch von der spürbaren Inspiration, die Fauser durch Brando erfuhr. In ihm fand er einen der Seinen. ... Die innere Zerrissenheit, das »Last Man Standing«, das immer wieder Aufstehen, das sich nicht Korrumpieren lassen, der Versuch, in den Klammern des Zynismus, in die es einen in Hollywood als ernst Meinender treibt, ehrlich und emphatisch zu bleiben.« (Oliver Dresselhaus, Style #69 Booknote)
Kurzbeschreibung
»Es ist ein Buch für Kinogänger, die keine Idole mehr brauchen, sondern einen Hauch von Leidenschaft, von Tapferkeit und Größe. Und manchmal auch den Glanz von Silber. Sicher: ›'n bißchen Tabak und 'ne Tasse Kaffee, was braucht der Mann mehr?‹ sagt Johnny Guitar; wohlan. Aber vielleicht auch hin und wieder, wenn die Nächte länger werden, einen Schnaps mit dem Kaffee, und etwas Silber in die Nächte. …
Ich habe in Brando immer einen Rebellen gesehen - eine sicher naive Betrachtungsweise; was ist schon ein Rebell? In einer Welt, in der es von Revolutionären nur so wimmmelt, ist der Rebell der Mann von gestern, der Konservative. Mag sein. Bei soviel Menschen von heute wirkt auch die Erde wie von gestern, und - wie Brando - halte ich es im Zweifelsfall mit der Erde.«
Jörg Fauser, 1978