»Aus einem authentischen Lebenslauf hat Uri Orlev kunstvoll einen Roman gestaltet, der viel mehr erzählt, als die Ereignisse in Eljuschas Kinderjahren. Weltgeschichte, Krieg, jüdisches Schicksal in vielen Facetten, die Vorgeschichte des gegenwärtigen Nahost-Konfliktes und die aktuellen Auseinandersetzungen der Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam – für all das stehen die Erfahrungen des Jungen, der staunend in die Welt wächst.« Aus der Jurybegründung zum Luchs des Monats Oktober 2011, Die Zeit / Radio Bremen »Geschickt verbindet Orlev Weltgeschichte, Krieg und ein jüdisches Schicksal zu einem Jugendroman, der gleichsam nebenbei - ganz ohne Geschichtszahlen und Pathos - von der Vorgeschichte des Nahost-Konfliktes und den Reibungspunkten der Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam erzählt.« Süddeutsche Zeitung »Uri Orlev entfaltet diese im Abstand von über einem halben Jahrhundert rekapitulierte Geschichte auf authentischem Hintergrund mit jener in der deutschen Übersetzung Mirjam Presslers unaufgeregten selbstverständlichkeit, die Weltgeschichte mit (über)individuellen Schicksalen fernab jeder Aufdringlichkeit verschränkt. Eine Kunst, die sich in einem eindringlichen, aber ohne Pathos auskommenden Jugendroman nierdergeschlagen hat.« Luzerner Zeitung
Kurzbeschreibung
1941-1944 Ein Dorf in der Steppe von Kasachstan wird zum Zufluchtsort und Kindheitsparadies für den jüdischen Jungen Eljuscha. Ein anrührendes Buch, mit leichter Hand und viel Gefühl aus der Perspektive des Kindes erzählt, mit dem Uri Orlev Eljuscha und seiner wunderbaren Mutter ein Denkmal setzt.
Sommer 1941 in der Ukraine: Für Eljuscha beginnt der Krieg wie ein Familienausflug. Doch in Kiew meldet sich der Vater zur Roten Armee und Eljuscha findet sich nach einer abenteuerlichen Zugfahrt in Kasachstan wieder. Eine völlig fremde Welt, wo man mit Kuhfladen heizt, das Wasser aus dem Fluss holt, wo es nur Tauschhandel gibt und keine Schule. Eljuscha, noch ein Kind, ist jetzt „der Mann im Haus“ und kümmert sich um seine Familie, lernt Hasen jagen und Fische fangen und freundet sich mit den moslemischen Jungen an – für ihn wird es ein Königreich. Seine Mutter Esther tut alles, um ihre Kinder durchzubringen, sie spielt bei Dorffesten Balalaika und legt den Nachbarn die Karten. Bei Kriegsende kennt Esther nur ein Ziel - Palästina. Für Eljuscha bedeutet das Abschied – und das Gefühl, dass etwas ganz Neues beginnt.
Die Presse über “Lauf, Junge, lauf”: "Ein meisterhaftes Werk!" Münchner Merkur „Orlev erzählt mit seinen Worten aus der Sicht des Kindes die authentischen Erlebnisse, ohne Pathos und starke Effekte - und gerade dadurch besonders ergreifend, glaubwürdig und bewegend.“ Main-Echo
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Pressestimmen
»Aus einem authentischen Lebenslauf hat Uri Orlev kunstvoll einen Roman gestaltet, der viel mehr erzählt, als die Ereignisse in Eljuschas Kinderjahren. Weltgeschichte, Krieg, jüdisches Schicksal in vielen Facetten, die Vorgeschichte des gegenwärtigen Nahost-Konfliktes und die aktuellen Auseinandersetzungen der Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam – für all das stehen die Erfahrungen des Jungen, der staunend in die Welt wächst.« Aus der Jurybegründung zum Luchs des Monats Oktober 2011, Die Zeit / Radio Bremen »Geschickt verbindet Orlev Weltgeschichte, Krieg und ein jüdisches Schicksal zu einem Jugendroman, der gleichsam nebenbei - ganz ohne Geschichtszahlen und Pathos - von der Vorgeschichte des Nahost-Konfliktes und den Reibungspunkten der Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam erzählt.« Süddeutsche Zeitung »Uri Orlev entfaltet diese im Abstand von über einem halben Jahrhundert rekapitulierte Geschichte auf authentischem Hintergrund mit jener in der deutschen Übersetzung Mirjam Presslers unaufgeregten selbstverständlichkeit, die Weltgeschichte mit (über)individuellen Schicksalen fernab jeder Aufdringlichkeit verschränkt. Eine Kunst, die sich in einem eindringlichen, aber ohne Pathos auskommenden Jugendroman nierdergeschlagen hat.« Luzerner Zeitung
Kurzbeschreibung
1941-1944 Ein Dorf in der Steppe von Kasachstan wird zum Zufluchtsort und Kindheitsparadies für den jüdischen Jungen Eljuscha. Ein anrührendes Buch, mit leichter Hand und viel Gefühl aus der Perspektive des Kindes erzählt, mit dem Uri Orlev Eljuscha und seiner wunderbaren Mutter ein Denkmal setzt.
Sommer 1941 in der Ukraine: Für Eljuscha beginnt der Krieg wie ein Familienausflug. Doch in Kiew meldet sich der Vater zur Roten Armee und Eljuscha findet sich nach einer abenteuerlichen Zugfahrt in Kasachstan wieder. Eine völlig fremde Welt, wo man mit Kuhfladen heizt, das Wasser aus dem Fluss holt, wo es nur Tauschhandel gibt und keine Schule. Eljuscha, noch ein Kind, ist jetzt „der Mann im Haus“ und kümmert sich um seine Familie, lernt Hasen jagen und Fische fangen und freundet sich mit den moslemischen Jungen an – für ihn wird es ein Königreich. Seine Mutter Esther tut alles, um ihre Kinder durchzubringen, sie spielt bei Dorffesten Balalaika und legt den Nachbarn die Karten. Bei Kriegsende kennt Esther nur ein Ziel - Palästina. Für Eljuscha bedeutet das Abschied – und das Gefühl, dass etwas ganz Neues beginnt.
Die Presse über “Lauf, Junge, lauf”:
"Ein meisterhaftes Werk!" Münchner Merkur
„Orlev erzählt mit seinen Worten aus der Sicht des Kindes die authentischen Erlebnisse, ohne Pathos und starke Effekte - und gerade dadurch besonders ergreifend, glaubwürdig und bewegend.“ Main-Echo