Language: German
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Publisher: Herbig
Published: Sep 14, 2015
Description:
Die Biografie einer erfolgreichen Frau, die Vorurteile nicht gelten ließ
Sie sprang aus Flugzeugen, lief durch Minenfelder und erlebte Bombardierungen, über die sie dann berichtete. Für eine gute Geschichte tat Thea Rosenbaum alles. Nicht selten bekam sie dabei zu hören: "This is no place for a lady!" Und trotzdem setzte sie sich durch.
Unbeirrbar ging sie ihren Weg als Journalistin, bis sie bei der ARD in Washington ankam. Zum Arbeiten ins Weiße Haus? Das war für sie ein Teil ihres Jobs. Mehrere US-Präsidenten kamen und gingen, Thea Rosenbaum blieb. Mit Optimismus, Neugier und Mut gelang es ihr, in einer Männerwelt zu bestehen. Eine unvergessliche Lebensgeschichte."Thea Rosenbaum hat in einer Zeit journalistische Pionierarbeit geleistet, als Frauen selten die Chance bekamen, in brisanten Gegenden eingesetzt zu werden. Thea Rosenbaum hat sich diese Chance einfach genommen. Für mich waren ihre Erfahrungen als Reporterin während unserer gemeinsamen Zeit in den USA ungemein wertvoll." (Tom Buhrow)
"Für das Weiße Haus war Thea Rosenbaum über Jahrzehnte das personifizierte Deutsche Fernsehen. Ihre amerikanischen Kollegen nannten sie eine Institution. Kein deutscher Korrespondent genoss so viel Respekt. (Fritz Pleitgen)
Sie erlebte das Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin, wurde Deutschlands erste Börsenmaklerin und ging dann nach Vietnam, von wo sie als einzige Frau für die dpa über den Krieg berichtete. Im Alter von sechsundzwanzig Jahren hatte Thea Rosenbaum mehr erlebt, als manch andere in ihrem ganzen Leben. Dabei fing ihre Karriere als Journalistin gerade erst an.
Um möglichst hautnah berichten zu können, tat Thea Rosenbaum einfach alles, und der Erfolg gab ihr Recht. Nach Vietnam war sie einige Jahre als freie Journalistin tätig und interviewte vom Präsidentschaftskandidaten Jimmy Carter bis hin zu Siegfried und Roy jeden, der eine spannende Story zu erzählen hatte. Als das Angebot kam, für die ARD in Washington zu arbeiten, fand sie den perfekten Job. Während der dreißig Jahre, die sie als Senior Producer tätig war, arbeitete sie u.a. mit Peter Merseburger, Fritz Pleitgen, Tom Buhrow und Claus Kleber zusammen. Sie begleitete das Pressekorps des jeweils amtierenden US-Präsidenten. Sie traf sie alle, von Michail Gorbatschow über Muhammad Ali bis hin zu Michael Jackson. Und nebenbei schlug sie Hugh Hefner beim Poker. Thea Rosenbaum erlebte Weltgeschichte.
Dabei lernte sie, dass man in schwierigen Situationen nie aufgeben darf. Als Frau in einer Männerwelt sah sie sich mit zahlreichen Vorurteilen konfrontiert und kämpfte gleichzeitig mit Selbstzweifeln. Trotzdem bewahrte sie sich ihren Optimismus, ihre Neugier, ihren Mut und ihr Kämpferherz: Wenn sie etwas wollte, tat Thea Rosenbaum es einfach.
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