Während Paul sich auf den Übergang zur Universität vorbereitet, bestimmen zwei Dinge sein Leben: Sein Wunsch, Stücke fürs Theater zu schreiben, und die Beziehung mit Laura.
Er hat sie kennengelernt, weil er ihren kleinen Hund zur Aufbesserung seines Taschengelds ausführt. Sie ist die junge Frau eines Geschäftsmanns, der nur selten zu Hause zu sein scheint. Laura und Paul verlieben sich ineinander. Welche Perspektive hat ihre Beziehung? Wie tief ist die Liebe zu einer verheirateten Frau, einer verheirateten Frau, die nicht bereit ist, ihren Mann zu verlassen?
Auch als Autor hat Paul zu kämpfen. Wird er sein Stück über erste Liebe, dessen Offenheit provoziert, durchsetzen können?
Von Norma Klein im ALIBABA VERLAG erschienen:
»Daddys Darling«, »Familienbande«, »Leda und die Anfänge der Liebe«, »Madison oder das Ende der Jugend« (auch als Ravensburger Taschenbuch erhältlich), »Der Weg zurück«
ISBN 3-86042-171-9
Wie ist es, wenn die Mutter eine erfolgreiche und berühmte Autorin ist? Haben Norma Kleins Töchter nicht Angst davor gehabt, daß alles, was sie erzählen, gleich zu irgendwelchen peinlichen Büchern verarbeitet wird? Und was soll man von einer Mutter halten, die immer wieder vom Ersten Sex schreibt und das auch noch in allen Einzelheiten?
Jen Fleissner, die Tochter von Norma Klein, sagt, wie es war:
»Mit sechs fing ich an, meine eigenen Geschichten zu schreiben. Was blieb mir auch übrig, bei einer Mutter, die ununterbrochen ihre Storys in die Maschine tippte. Mom benutzte auch oft Sachen aus unserem Leben für ihre Bücher. Tatsächlich hat sich einer meiner Freunde bei einem Konzert am Knöchel verletzt, wie Berger in Leda und die Anfänge der Liebe. Daß Mom so offen über Sex schrieb, störte uns nicht. So war es bei uns zu Hause: Sex und andere Tabu-Themen wurden offen und locker behandelt. Als ich das erste Mal mit einem Mann schlief, gab es keinen Grund für Heimlichkeiten. Mein Freund beklagte sich, es würde das Geheimnisvolle fehlen. Ich fand das ganz okay.«
Die Medien über Norma Klein
Büchern geht es wie Schülerinnen: Ob sie gute Noten bekommen, hängt weniger davon ab, ob sie gut sind, sondern, wer sie beurteilt.
Die Eine schreibt über »Der Weg zurück«: Die Frage, ob dieses Buch sich für Jugendliche eignet, ist eher zu verneinen. Die Thematik, vor allem aber deren außerordentlich drastische Darstellung, wird Heranwachsende meist eher abstoßen als ihre Anteilnahme zu wecken. Die Andere dagegen: Norma Klein hat ein heißes Thema angefaßt, ohne jemals ins Moralisieren zu kommen.
Und über »Familienbande« schreibt jemand: Dieses Buch ist die ekelerregende Anbiederung einer Frau an die vermeintliche Jugendschnoddrigkeit. Dahinter steckt eine tiefe Verachtung des Denkens und Fühlens von Jugendlichen. Jemand anderer aber schreibt: Ein Kompliment an den Übersetzer, der den Slang der Jugendlichen adäquat ins Deutsche übertragen hat, so daß es echt klingt, ohne anzubiedern.
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